Brain Music: Forscher konstruieren Musik aus Gehirnwellen
Brain Music: Forscher konstruieren Musik aus Gehirnwellen
Anonim

Haben Sie sich jemals gefragt, wie Ihr Gehirn beim Denken klingt? Einige Forscher der University of Electronic Science and Technology of China, des Sichuan Conservatory of Music und der Chinese Academy of Sciences hatten genau diese Frage – und setzten Gedanken in Musik um.

Während die Ergebnisse eine interessante Mischung aus Wissenschaft und Kunst sind, hoffen die Forscher, dass ihre Studie auch weitere Auswirkungen haben kann. Sie hoffen, dass ihre Erkenntnisse eines Tages dazu führen könnten, dass Menschen ihre eigenen Gehirnströme durch Musik kontrollieren. Diese Fähigkeit könnte sich als eine bemerkenswerte Behandlung für Menschen mit Angstzuständen und Depressionen erweisen.

Frühere Versuche, den Klang von Gehirnwellen zu erfassen, hatten nur die Elektroenzephalographie (EEG) verwendet, die die Gehirnaktivität durch die Kopfhaut aufzeichnet. Die Forscher nutzten eine spezielle Software, um die Gehirnströme in Notizen umzuwandeln. Als Modelle dienten ein 14-jähriges Mädchen und eine 31-jährige Frau. Die Höhe der Gehirnwellen bestimmte die Tonhöhe der Note und die Länge der Welle ihre Dauer.

Die Forscher unter der Leitung von Jing Lu stellten jedoch fest, dass das Ergebnis widersprüchlich und schrill war. Sie beschlossen, ihre Studien um die funktionelle Magnetresonanztomographie (fMRT) zu erweitern, die den Sauerstoffgehalt in einem bestimmten Teil des Gehirns bestimmt. Die Forscher verwendeten für die fMRT-Scans dieselben Teilnehmer wie für die EEG-Studien. Sie kombinierten die Scans des fMRT-Geräts und des EEG-Geräts sowie EEG-Daten, die im Ruhezustand der Teilnehmer aufgenommen wurden, um diese neue Gehirnmusik zu erstellen.

Die Kreation wurde vor 10 Musikern gespielt, die feststellten, dass dieses neue Medley viel näher an der von Menschen gemachten Musik klang als der ursprüngliche Versuch.

Irgendwann könnte solche Gehirnmusik für die Biofeedback-Therapie verwendet werden, bei der Patienten versuchen, ihre eigenen Gehirnströme zu kontrollieren.

Diese Studie wurde in PLoS One veröffentlicht.

Person A (nur EEG)

Person B (nur EEG)

Person A (EEG und MRT)

Person B (EEG und MRT)

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