Optimierung der Patientenergebnisse nach therapeutischer Hypothermie bei Schädel-Hirn-Trauma
Optimierung der Patientenergebnisse nach therapeutischer Hypothermie bei Schädel-Hirn-Trauma
Anonim

Eine Senkung der Körpertemperatur von Patienten kurz nach einer schweren Hirnverletzung kann neurologische Komplikationen reduzieren und die Ergebnisse verbessern. Die Sicherheit der therapeutischen Hypothermie bei Schädel-Hirn-Trauma (SHT) wurde in nationalen Studien nachgewiesen. Wann und wie es verabreicht wird, sollte laut einer Roundtable-Diskussion renommierter Experten auf diesem Gebiet vom klinischen Zustand des einzelnen Patienten abhängen. Der Roundtable wurde vor der Drucklegung online in der neuen Fachzeitschrift Therapeutic Hypothermia and Temperature Management von Mary Ann Liebert, Inc. (www.liebertpub.com) veröffentlicht, die im März 2011 offiziell veröffentlicht wird. Der Roundtable ist unter www.liebertpub verfügbar.com/ther

Guy Clifton, MD, vom Health Science Center der University of Texas in Houston, moderierte die Diskussion zum Thema "Zukunft der Wiedererwärmung bei therapeutischer Hypothermie bei Schädel-Hirn-Traumata: Ein personalisierter Plan". Er leitete ein Expertengremium bestehend aus Alex Valadka, MD, vom Seton Brain and Spine Institute (Austin, TX), Imoigele Aisuku, MD, vom University of Texas Health Science Center, und David Okonkwo, MD, PhD, von der Universität vom Pittsburgh Medical Center (PA), die alle an der National Acute Brain Injury Study: Hypothermia II (NABISH II) teilnahmen.

Das Gremium kam zu dem Schluss, dass Faktoren wie der Grad der Körperkühlung, die Dauer der Unterkühlung und die Wiedererwärmungsrate für jeden Patienten individuell bestimmt werden müssen, um die Wirksamkeit der Behandlung zu maximieren und das Risiko von Komplikationen zu minimieren. Der erfolgreiche Übergang der therapeutischen Hypothermie von einem bei menschlichen Patienten als sicher erwiesenen Konzept zu einer wirksamen, weit verbreiteten Behandlungsstrategie erfordert ein besseres Verständnis dafür, wie sich die verschiedenen Arten von SHT und der klinische Zustand des Patienten auf den Nutzen und die Risiken der Hypothermie auswirken.

"Ich denke, die Leser unseres neuen Journals werden die nachdenklichen Kommentare dieses renommierten Expertengremiums über die beste Anwendung der therapeutischen Hypothermie bei dieser heterogenen Patientenpopulation sehr zu schätzen wissen", sagt Chefredakteur W. Dalton Dietrich, PhD, Kinetic Concepts Distinguished Chair in Neurochirurgie und Professor für Neurologische Chirurgie, Neurologie und Zellbiologie und Anatomie an der Leonard M. Miller School of Medicine der University of Miami.

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